Traum mit Unterbrechung

Einmal träumte ich, Denkmalschützer zu sein. Ich trat, um meinen Einfluss auf den Denkmalschutz zu stärken, einem Denkmalschutzverein bei. Dort lernte ich eine Denkmalschützerin kennen. Ich heiratete sie und zeugte mit ihr einen Jungen, den wir mit Geduld und Strenge zum Denkmalschützer erzogen. Ich erwachte, schlief wieder ein und träumte, ich sei nochmal Kind, Sohn von Denkmalschützern und auch selbst schon aufstrebender Denkmal­schützer. Ich stand abseits von meinen Spielkameraden, die ich neidvoll beobachtete. Sie standen, mir die Rücken zugewandt, mit heruntergelassenen Hosen vor einem Denkmal, das sie, vergnügt mit den Hintern wackelnd, mit ihren Initialen benetzten.

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